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Altenpflege

Hier sehen Sie das Titelbild des aktuellen Hefts der Altenpflege.
Was sich im Innern dieser Ausgabe verbirgt, können Sie durch einen simplen Mausklick erfahren. Hinter den einzelnen Stichworten verbergen sich nähere Informationen zu den Schwerpunktthemen in diesem Monat. Komplette Texte werden Sie jedoch nicht entdecken. Die lesen sich, finden wir, immer noch besser auf Papier.

.Im aktuellen Heft lesen Sie:
Fachzeitschrift Altenpflege

Berufsbekleidung

Gut zu(m) Fuß

Die Füße von Mitarbeitern in der Altenpflege sind im Arbeitsalltag zahlreichen Belastungen und Gefahren ausgesetzt. Nur wer sich für geeignete und sichere Schuhe entscheidet, wird dauerhaft ohne Schäden durch den Beruf kommen

Dietmar Frenk

Aufmerksamen Lesern der unterschiedlichsten Fachzeitschriften für die Alten- bzw. die Krankenpflege werden sie vielleicht aufgefallen sein: die zunehmenden Annoncen, die für vermeintlich richtiges Schuhwerk für die Arbeit im Pflegeheim oder im Krankenhaus werben.

Bunte Prospekte
Vollmundig verheißen die bunten Werbebotschaften so einiges

Den kompletten Text lesen Sie in Altenpflege 05/2008

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Altenpflege Lernen

Zwischen den Stühlen

Auszubildende in der Altenpflege sind oft unvereinbaren Ansprüchen und gegensätzlichen Erwartungen von Schule und Ausbildungsträger ausgesetzt. Diese Konstellation hindert die Schüler daran, sich kompetent auf ihre Tätigkeit als qualifizierte Fachkraft vorzubereiten

Sascha Buchinger

Immer wieder wird auf die zunehmend knappe Zahl der Auszubildenden im Berufsfeld "Altenpflege" hingewiesen. Als Ursachen werden zwei Faktoren geltend gemacht: das bundeseinheitliche Altenpflegegesetz von 2003 und die demografische Entwicklung.
Das Altenpflegegesetz legitimiert verfassungsrechtlich die von allen stationären Einrichtungen und ambulanten Diensten zu zahlende Altenpflegeumlage, mit der die Ausbildungsträger vergütet werden. Die entstehenden Kosten lassen sich jedoch über die Pflegesätze  also über die Pflegebedürftigen und deren Sozialversicherungen  nicht ausreichend refinanzieren.
So nahm die Zahl der Einrichtungen, die Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, durch die gestiegenen Personalkosten kontinuierlich ab. Vielerorts ist es die Hauptaufgabe von Schulleitu ngen bzw. speziell zu diesem Zweck abgestellten Mitarbeitern, für das kommende Schuljahr genügend Kooperationspartner und Ausbildungsträger zu gewinnen, um das Fortbestehen einer Altenpflegeschule zu sichern.

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Pflegelexikon

Schneller Überblick

Wenn sie Begriffe wie "Protokoll" oder "Dokumentation" nur hören, gehen manche Pflegekräfte sofort an die Decke. Beim Begriff des Pflegetagebuchs sind sie in der Regel weniger aufgebracht - dessen Sinnhaftigkeit ist offenbar leichter einzusehen

Beate Swoboda

Pflegetagebuch, das:
tägliches Protokoll von verrichteten flegehandlungen und der dafür aufgewendeten Zeit.

Carola Mettmann kennt diese Situation genau. Sie hat ihren an Demenz erkrankten Schwiegervater bis zu seinem Tod gepflegt. Nun berät sie bei einem überregionalen Verein pflegende Angehörige. Sie weiß, dass Frau Klemm, die jetzt vor ihr sitzt, am Ende ihrer Kräfte ist. Unruhig schaut die 78-Jährige immer wieder in den Nebenraum. Dort sitzt ihr Mann und lässt sich von einer Altenpflegeschülerin sichtlich gerne mit Kaffee und Keksen versorgen. "So ist er zu Hause nie!" Carola nimmt Frau Klemms Hand: "Ich weiß. Zu Hause haben Sie keine ruhige Minute."

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Recht

Verwirrung pur

Kommt nun der Mindestlohn in der Altenpflege? Für Pflegeschüler und ihre Lehrer gibt es bereits passende Gerichtsurteile. Für das Pflegepersonal in Heimen und ambulanten Diensten fordert der Gesetzgeber jetzt "ortsübliche Vergütungen"

Erwin Denzler

Ab Juli 2008 dürfen sich vielleicht viele Mitarbeiter in Pflegediensten und Altenheimen über eine Lohnerhöhung freuen. Dann nämlich gilt nach dem unlängst verabschiedeten Gesetz zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung (PfWG): "Versorgungsverträge dürfen nur mit Pflegeeinrichtungen abgeschlossen werden, die (...) eine in Pflegeeinrichtungen ortsübliche Arbeitsvergütung an ihre Beschäftigten zahlen." Verschiedene Arbeitgeber, darunter die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK), beantragten am 31. März sogar selbst einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag. In der Bundesregierung plädiert der Arbeitsminister für Mindestlöhne, der Wirtschaftsminister dagegen. Was gilt nun?

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Porträt

Ende vor dem Anfang

Christiane Raue: Die Krankenschwester wollte polnische Pflegekräfte in Berliner Privathaushalte vermitteln. Doch die Vorurteile gegenüber den osteuropäischen Nachbarn bereiteten der Idee ein jähes Ende.

Einen sonderlich guten Ruf genießt das amerikanische Wort hierzulande nicht. Wer nämlich Franchising" hört, denkt in erster Linie an Unternehmen wie Hallo Pizza" oder Kentucky Fried Chicken", Blume 2000" oder Sport-Fundgrube". Also an Unternehmen, die auf vereinheitlichten Massengeschmack setzen. Und bei denen nicht nur der Preis für die Ware oder Dienstleistung niedrig ist, sondern bisweilen auch die Qualität. Christiane Raue indes wollte sich davon nicht abschrecken lassen. Ich habe an die Idee geglaubt", sagt sie, und war mir sicher, dass sie sich überall in Deutschland durchsetzen lässt."

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Primary Nursing

Höhere Zufriedenheit

Das Organisationsmodell "Primary Nursing" ermöglicht eine funktionierende Beziehungsarbeit in der Altenpflege. Seine Anwendung wirkt sich positiv auf Bewohner und Pflegende aus und hilft dabei, die Wirksamkeit von Pflege messen, vergleichen und beurteilen zu können

Sabine Schiereck-Hollmann

Wie wirksam ist das Arbeitsorganisationsprinzip "Primary Nursing" in der Altenpflege? Was kommt davon bei den Pflegenden und Bewohnern an? Wie wirkt es sich auf die Biografiearbeit aus? Da es erhebliche Unterschiede in der Auffassung und Umsetzung von "Primary Nursing" gibt, kann seine Wirkung erst untersucht, verglichen und beurteilt werden, wenn ein einheitliches Verständnis von "Primary Nursing" vorhanden ist. Deshalb lohnt sich an dieser Stelle noch einmal der Blick auf die Definition und die Kernmerkmale dieses Bezugspflegemodells, wie es von der US-Amerikanerin Marie Manthey am "University of Minnesota Hospital" entwickelt und 1969 erstmals umgesetzt wurde.

Definition von Merkmalen
"Bezugspflege", "Bezugspersonenpflege" und "Primärpflege" sind Begriffe, die oftmals synonym für "Primary Nursing" verwendet werden. Meiner Meinung nach ist es wichtig, den Begriff "Primary Nursing" dann zu verwenden, wenn wir die Pflegeorganisationsform meinen, die Marie Manthey Ende der Sechzigerjahre in den USA mit ihren Mitarbeitern entwickelt hat, da alle übersetzten Begriffe viel Raum für Deutung lassen. Bei dem Begriff "Bezugspersonenpflege" handelt es sich noch um die eindeutigste Übersetzung ins Deutsche.

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