 |
Über die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Pflegekräften und Ärzten wird derzeit heftig debattiert. Die Pflege fordert eine Übertragung von Tätigkeitsbereichen, die bisher dem Arzt vorbehalten waren. Was halten Sie von dieser Forderung? |
| 1. |
Ich bin dafür. Mit erweiterten Aufgaben der Pflegenden könnte die Versorgungsqualität verbessert werden. International ist es zudem üblich, dass Pflegefachkräfte auch heilkundlich tätig sein dürfen. |
119 |
82.07% |
| 2. |
Ich bin dagegen. Es besteht keine Notwendigkeit für diese Forderung. Mit der Aufgabenübertragung wird auch die Qualität der medizinischen Versorgung gefährdet. |
26 |
17.93% |
 |
Mit dem Antrag zur Aufnahme der Pflegebranche in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz ist die Diskussion um einen allgemein verbindlichen Mindestlohn in der Pflege neu entfacht. Was halten Sie von einem gesetzlichen Mindestlohn für Pflegekräfte? |
| 1. |
Viel: Der Wettbewerbsdruck gegenüber den Anbietern würde entschärft, die bisher keine Tarifverträge anbieten. Außerdem würden Qualitätsverluste vermieden, die durch Niedriglöhne entstehen. |
34 |
68.00% |
| 2. |
Nichts: Die Einführung eines Mindestlohnes würde die Pflege immens verteuern. Außerdem würde der Schwarzarbeit sowie illegaler Pflege Tür und Tor geöffnet. Qualitätsverluste in der Pflege wären die Folge. |
16 |
32.00% |
 |
Der MDK fordert ein Beschwerdemanagement für Pflegedienste. Ein gut funktionierendes Beschwerdemanagement ist jedoch nicht die Regel.
Wie geht Ihr Pflegedienst mit Beschwerden von Kunden um? |
| 1. |
Gut. Im Sinne einer kundenorientierten Pflege werten wir Beschwerden als Signal, bestehende Strukturen zu überdenken bzw. zu ändern. |
62 |
68.13% |
| 2. |
Weniger gut. Wir haben kein funktionierendes Verfahren im Umgang mit Kundenbeschwerden. Deswegen laufen Beschwerden von Kunden ins Leere. |
21 |
23.08% |
| 3. |
Weiß nicht. Wir haben bisher keine Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt. |
8 |
8.79% |
 |
Der Sozialverband Deutschland fordert einen Rechtsanspruch auf eine Pflegekraft des eigenen Geschlechts. Die bisherige Formulierung im Gesetzentwurf der Pflegereform, wonach Wünsche der Pflegebedürftigen nach gleichgeschlechtlicher Pflege nach Möglichkeit Berücksichtigung zu finden haben, hält der Verband für nicht ausreichend. Was meinen Sie dazu?
|
| 1. |
Grundsätzlich ist die Forderung des SoVD berechtigt. |
41 |
56.94% |
| 2. |
Die Formulierung im Gesetzentwurf zur Pflegereform ist ausreichend. |
31 |
43.06% |
 |
In der Debatte um Mindestlohnregelungen fordert der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) einen Mindestlohn von neun Euro für alle Arbeitnehmer im Pflege- und Gesundheitswesen. Was halten Sie davon?
|
| 1. |
Die Einführung eines Mindeststundenlohns von neun Euro ist angesichts von bestehendem Lohndumping, Arbeitsplatzabbau und illegaler Beschäftigung in der Pflege angemessen und längst überfällig. |
60 |
75.00% |
| 2. |
Diese Forderung ist nicht durchsetzbar. Sie gefährdet die Existenz vieler Pflegeunternehmen und damit auch Arbeitsplätze. |
20 |
25.00% |
 |
Um Missstände in Pflegeheimen in den Griff zu kriegen, sieht die Pflegereform Kontrollen im dreijährigen Turnus vor. Für jährliche Kontrollen und strengere Kontroll-Standards sprechen sich hingegen führende SPD-Sozialpolitiker aus. Wie stehen Sie dazu?
|
| 1. |
Strikte engmaschige Kontrollen sind notwendig; dies sollte sich in der Pflegereform widerspiegeln. |
56 |
66.67% |
| 2. |
Die Forderungen sind überzogen, die bisherigen Vorgaben in der Pflegereform sind ausreichend. |
28 |
33.33% |
 |
Verträge mit Einzelpflegepersonen abzuschließen soll den Kassen im Zuge der Pflegereform deutlich erleichtert werden. Wie stehen Sie dazu? |
| 1. |
Pro. Denn Einzelpflegekräfte nach dem Vorbild der persönlichen Assistenz in der Behindertenhilfe werden unbedingt gebraucht. |
39 |
47.56% |
| 2. |
Contra. Einzelpflegekräfte bedrohen nicht nur die Existenz zahlreicher Pflegedienste, auch die Pflegequalität ist nicht mehr gesichert. |
43 |
52.44% |
 |
Die Pflegereform sieht vor, dass jeder Pflegebedürftige einen Rechtsanspruch auf die Leistungen von Pflegeberatern und Pflegestützpunkten hat. Wie bewerten Sie diesen Anspruch?
|
| 1. |
Die Forderungen weisen in die richtige Richtung. Sie rücken die Situation der Pflegebedürftigen in den Mittelpunkt, indem sie Orientierung bieten und wirksam unterstützen. |
28 |
33.73% |
| 2. |
Die Finanzierung der entstehenden Kosten ist nicht gesichert. Weitaus kostengünstiger und effizienter, als neue Stützpunkte aufzubauen und neue Berater zu schulen, wäre es, bereits bestehende Angebote auszubauen. |
55 |
66.27% |
 |
Ein erklärtes Ziel der Pflegereform, Demenzerkrankte adäquat im Leistungskatalog zu berücksichtigen, ist misslungen - kritisiert Otto B. Ludorff vom Bundesverband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen e.V. Wie stehen Sie zu dieser Einschätzung?
|
| 1. |
Stimmt. Denn nur ambulant betreute Demenzerkrankte profitieren von dem neuen Gesetz. |
30 |
50.00% |
| 2. |
Stimmt so nicht. Abzuwarten bleibt in jedem Fall die vom Gesetzgeber bis Ende 2008 geplante Empfehlung zur Änderung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs. |
30 |
50.00% |
 |
Mit Blick auf die anstehende Reform der Pflegeversicherung kündigt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt an, Heimärzte im Pflegegesetz zu verankern. Wie ist Ihre Meinung dazu?
|
| 1. |
Pro: Ausgewiesene Heimärzte würden die medizinische Versorgung in Pflegeeinrichtungen grundsätzlich verlässlicher machen. |
76 |
51.35% |
| 2. |
Contra: Das hätte eine Einschränkung der freien Arztwahl zur Folge. Besser wäre es, die bisherige Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Heimen grundsätzlich zu verbessern. |
72 |
48.65% |
 |
Anlässlich des jüngsten MDS-Berichts über gravierende Versorgungsmängel in Pflegeheimen wird erneut die Forderung nach einem Pflege-TÜV laut. Wie stehen Sie dazu?
|
| 1. |
Eine zusätzliche Institution macht wenig Sinn. Die Prüfberichte einzelner Pflegeheime künftig in verständlicher Form zu veröffentlichen, ist zudem bereits geplant. |
48 |
59.26% |
| 2. |
Ein Pflege-TÜV wäre ein guter Ansatz, um zusätzliche Transparenz zu schaffen - zum Schutz der Pflegebedürftigen und zum Nutzen der Branche. |
33 |
40.74% |
 |
Zum Discount-Preis ab zwei Euro pro Stunde wollte die Bremer Agentur McPflege osteuropäische Pflegekräfte zur häuslichen Ganztagsbetreuung in deutsche Haushalte vermitteln. Wie stehen Sie dazu? |
| 1. |
Discount-Pflegeangebote sind moderne Sklaverei. Wer Qualitätsanforderungen und Rechtsvorschriften erfüllt sowie Sozialversicherungsbeiträge entrichtet, kann Pflege nicht für zwei Euro anbieten. |
38 |
80.85% |
| 2. |
Aus Kundensicht ist dies ist ein akzeptabler Versuch, ein bezahlbares Angebot einer Ganztagsbetreuung zu schaffen. |
9 |
19.15% |
 |
Das Modellprojekt "Gemeindeschwester Agnes", das Hausärzte bei der Patientenversorgung entlasten soll, stößt beim Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) auf heftige Kritik. Wie stehen Sie dazu?
|
| 1. |
Das Modellprojekt schafft unnötige Parallelstrukturen und gefährdet die bewährte Zusammenarbeit zwischen Pflegediensten und Hausärzten. |
21 |
63.64% |
| 2. |
Eine speziell ausgebildete zusätzliche Gemeindeschwester ist ein sinnvoller Ansatz, um pflegerischen Engpässen gezielt entgegen zu treten. |
12 |
36.36% |
 |
Ab 2008 soll ein Kombilohnprogramm 100.000 zusätzliche gemeinnützige Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose schaffen. Eine Chance auch für den Pflegesektor?
|
| 1. |
Ja. Gerade für den ambulanten Bereich wird dies eine legale Alternative zur Schwarzarbeit bedeuten. |
24 |
40.00% |
| 2. |
Eher nicht. Zu befürchten ist, dass reguläre qualifizierte Arbeitsplätze verdrängt werden. |
36 |
60.00% |
 |
Stärkung der ambulanten Vorsorge, Leistungserhöhungen für Demenzerkrankte sowie unveränderte stationäre Sachleistungen in Pflegestufe I und II: So lauten die Eckpunkte der Pflegereform, auf die sich die Koalition einigen konnte. Wie beurteilen Sie die Ergebnisse?
|
| 1. |
Die wesentlichen Verbesserungen zum Wohle der Leistungsempfänger sind umgesetzt. |
51 |
42.50% |
| 2. |
Die Änderungen bleiben weit hinter dem erforderlichen Reformbedarf zurück. |
69 |
57.50% |
 |
Eine Erhöhung der Fachkraftquote in Heimen auf mindestens 70 Prozent und eine Erhöhung des Personalschlüssels um 30 Prozent fordert Bayerns DBfK-Geschäftsführerin Dr. Marliese Biederbeck. Wie beurteilen Sie das?
|
| 1. |
Richtig. Die Zahl der schwerstpflegebedürftigen Heimbewohner ist stark gestiegen. Um den Pflegebedarfen gerecht zu werden, ist eine Anpassung dringend nötig. |
99 |
69.72% |
| 2. |
Falsch. Die Forderung ist unrealistisch. Selbst die heute geforderte 50-prozentige Fachkraftquote erfüllen bei weitem nicht alle Einrichtungen. |
43 |
30.28% |
 |
Im Zuge der Pflegeversicherungsreform ist vorgesehen, die Vergütung der ambulanten und stationären Bezüge anzugleichen. Was halten Sie davon?
|
| 1. |
Vor allem stationäre Pflegeeinrichtungen, aber auch ambulante Dienste, werden ihre Angebote neu ausrichten müssen. Das wird ein schwieriger Prozess werden und u. U. wirtschaftliche Probleme bereiten. |
52 |
50.98% |
| 2. |
Das stärkt den Grundsatz ambulant vor stationär und schafft für zukünftige Pflegebedürftige eine größere Wahlfreiheit. |
50 |
49.02% |
 |
Rauchen in Altenheimen soll zukünftig nur erlaubt sein, wenn zwingende Gründe dies rechtfertigen, beschloss die Ministerkonferenz der Länder. Was halten Sie davon?
|
| 1. |
Ausnahmen vom generellen Rauchverbot müssen unter Abwägung aller Kriterien möglich sein, vergleiche z. B. Artikel 13 Grundgesetz - Unverletzlichkeit der Wohnung. |
64 |
70.33% |
| 2. |
Warum soll Altenheimen im Unterschied zu anderen öffentlichen Gebäuden ein Sonderrecht zugestanden werden? Das ist nicht einzusehen. |
27 |
29.67% |
 |
Nur diejenigen Heime sollen Geld aus der Pflegekasse erhalten, die ihre Bewertungen durch den MDK veröffentlichen, so lautet die Forderung der CDU-Politikerin Julia Klöckner. Was halten Sie davon?
|
| 1. |
Gut. Das schafft Transparenz und optimiert die Pflegequalität. |
53 |
55.79% |
| 2. |
Weniger gut. Prüfberichte sollten nur denen zur Kenntnis gelangen, die daraus Handlungen zur Optimierung der Pflegequalität ableiten können. |
42 |
44.21% |
 |
Zur Beurteilung von Pflegesituationen sind ausschließlich Pflegesachverständige heranzuziehen und keine Ärzte. So lautet eine Forderung an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Wie beurteilen Sie diese Initiative?
|
| 1. |
Diese Forderung ist längst überfällig. Sachverständige Aufgaben auf dem Gebiet der Pflege können nur von Pflegefachkräften wahrgenommen werden. |
70 |
88.61% |
| 2. |
Diese Initiative ist überzogen. Sie wertet ärztliche Kompetenzen in unangemessener Weise ab. |
9 |
11.39% |
 |
Seit Umschulungen nur noch maximal zwei Jahre finanziert werden (Job-Aktiv-Gesetz 2002), sinkt die Zahl der Umschüler für die dreijährige Altenpflegeausbildung rapide. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?
|
| 1. |
Um dem von Politikern und Pflegeexperten gleichermaßen prognostizierten Fachkräftemangel gegenzusteuern, ist eine Reform bei der Finanzierung der Altenpflegeausbildung zwingend erforderlich. |
38 |
54.29% |
| 2. |
Favorisiert werden sollte langfristig eine zweijährige Pflegegrundausbildung, die auch EU-weit anerkannt wird |
32 |
45.71% |
 |
Angehörige stärker als bisher an der stationären Pflege zu beteiligen, ist Ziel eines NRW-Modellprojektes der Caritas. So soll in einem selbst bestimmten Rahmen Verantwortung übernommen, ein Teil der Pflege erbracht und im Gegenzug der Pflegesatz gemindert werden. Wie stehen Sie dazu?
|
| 1. |
Positiv. Pflegebedürftige werden eine stärkere pflegerische Einbindung ihrer Angehörigen als deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität im Heim empfinden |
57 |
53.27% |
| 2. |
Negativ. Die bisherigen Möglichkeiten der Angehörigenbeteiligung sind ausreichend. Alles darüber hinaus gehört in professionelle Hände |
50 |
46.73% |
 |
Viele qualifizierte Pflegekräfte halten ihre Arbeit für unterbewertet, so DPR-Präsidentin Marie-Luise Müller kürzlich während eines Pflegekongresses. Erforderlich seien mehr Kompetenzen. Wie ist Ihre Meinung?
|
| 1. |
Ja. Qualifizierte Pflegekräfte müssen mehr Verantwortung bekommen. Gerade mit Einführung der elektronischen Gesundheitskarte sollten auch sie Zugriff auf Patientendaten erhalten und mehr Kompetenz bei der Integrierten Versorgung. |
34 |
48.57% |
| 2. |
Nein. Die Wertigkeit des Pflegeberufs wird nicht daran zu messen sein, ob künftig das Pflegepersonal ein Rezept ausstellen darf oder nicht. |
36 |
51.43% |
 |
Das Bundesbildungsministerium plant, die Ausbildungswege zu flexibilisieren. So könnten zukünftig berufsnahe Ausbildungsgänge die ersten beiden Jahre gemeinsam durchgeführt werden. Wie beurteilen Sie dies im Hinblick auf die Altenpflege- und Krankenpflegeausbildung?
|
| 1. |
Positiv. Das würde die Attraktivität des Pflegeberufes steigern und käme der Pflegequalität zugute. |
54 |
73.97% |
| 2. |
Negativ. Eine gemeinsame Ausbildung würde den unterschiedlichen Ausbildungsinhalten und spezifischen beruflichen Anforderungen nicht gerecht. |
19 |
26.03% |
 |
Einstimmig haben sich die Arbeits- und Sozialminister der Bundesländer für einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegezeit für Angehörige ausgesprochen. Diese sollen bis zu drei Jahre unbezahlte Freistellung von ihrer Arbeit erhalten können. Was halten Sie davon? |
| 1. |
Gut: Eine Pflegezeit für pflegende Angehörige ist längst überfällig. |
34 |
35.05% |
| 2. |
Weniger gut: Die finanziellen Einbußen einer längeren Auszeit vom Job können sich nämlich nur wenige leisten. Besser wäre zusätzlich ein finanzieller Ausgleich, ähnlich dem Elterngeld. |
63 |
64.95% |
 |
Die bayerische Sozialministerin Christa Stewens (CSU) will Altenpflegeschüler einer Art Gewissensprüfung unterziehen. Zugelassen werden sollen künftig nur Bewerber, deren "Bild vom Menschen auf eine menschenwürdige und selbstbestimmte Pflege ausgerichtet ist". Wie ist Ihre Meinung dazu? |
| 1. |
Gut. Ethische und mündige Kompetenz ist in der Altenpflege die wichtigste Voraussetzung für eine menschenwürdige Pflege. |
31 |
47.69% |
| 2. |
Schlecht. Wer durch "die Gewissensprüfung" fällt, muss nicht zwangsläufig ungeeignet für den Altenpflegeberuf sein. Gerade jungen Auszubildenden sollte Raum für persönliche Reifung zugestanden werden. |
34 |
52.31% |
 |
Nach Informationen des Fernsehsenders BBC wollen britische Forscher Roboter in der Altenpflege einsetzen. Dies könne den Umzug ins Heim möglicherweise verhindern, meint Zukunftsforscherin Sheila Moorcraft. Was halten Sie davon? |
| 1. |
Maschinen können und sollten Menschen in der Pflege niemals ersetzen |
51 |
65.38% |
| 2. |
Um ein selbst bestimmtes Leben im häuslichen Umfeld zu gewährleisten, sollten alle Möglichkeiten technischen Fortschritts eingesetzt werden |
27 |
34.62% |
 |
Sollten Pflegearbeiten wie Waschen, Essen anreichen oder andere Tätigkeiten der Grundpflege nur von ausgebildeten Pflegefachkräften durchgeführt werden? Oder sind Ein-Euro-Jobber hierfür auch einsetzbar? |
| 1. |
Um Pflegequalität zu sichern und Professionalität zu gewährleisten, ist qualifiziertes Fachpersonal unabdingbar. |
75 |
70.09% |
| 2. |
Eine höhere Qualifikation bedeutet nicht gleich bessere Pflege: Ein-Euro-Jobber sind für solch einfache Tätigkeiten der Grundpflege durchaus geeignet. |
32 |
29.91% |
 |
Die Situation der Heimbewohner hat sich in den vergangenen Jahren verbessert: mehr Einzelzimmer, bewohnerfreundliche Standards und neue Wohnmodelle. Das ist ein zentrales Ergebnis des ersten Berichts des BMFSFJ "über die Situation der Heime und die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner".
Wie stehen Sie zu dieser Kernaussage? |
| 1. |
Trifft trotz gewisser Einschränkungen - grundsätzlich zu. |
55 |
50% |
| 2. |
Mit Blick auf die Praxis kann ich diese Aussage so nicht bestätigen. |
55 |
50% |
 |
Pflegekräften aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten soll es in Österreich künftig möglich sein, Pflegetätigkeiten in Privathaushalten ohne zusätzliche Bewilligung legal auszuüben. Wie beurteilen Sie dies? |
| 1. |
Positiv. Die geplante Neuregelung reduziert bürokratische Hürden und nimmt Angehörigen Pflegebedürftiger die Angst, wegen illegaler Beschäftigung von Ausländern bestraft zu werden. |
25 |
34,72% |
| 2. |
Negativ. Das fördert Billigpflege aus Osteuropa und untergräbt Qualitätsstandards und Professionalitätsbestrebungen. |
47 |
65,28% |
 |
Fort- und Weiterbildung ist ein wesentlicher Schlüssel, um Qualität zu sichern und zu steigern. Wie wird das Thema Mitarbeiterqualifizierung in Ihrer Einrichtung gehandhabt? |
| 1. |
Der Bereich Mitarbeiterförderung wird in unserer Einrichtung eher stiefmütterlich behandelt. |
29 |
34,12% |
| 2. |
Unsere Einrichtung legt großen Wert darauf, dass sich die Mitarbeiter weiterqualifizieren. |
56 |
65,88% |
 |
Die Grünen plädieren für die Einführung einer Pflegezeit nach dem Vorbild der Elternzeit. Diese soll Angehörigen ermöglichen, sich für kurze Zeit freistellen zu lassen oder in Teilzeit zu arbeiten, um Pflege- oder Sterbearbeit zu leisten.
Wie ist Ihre Meinung dazu? |
| 1. |
Gut. Arbeitnehmer, die Angehörige pflegen, sollten das Recht haben, ohne Einbußen an ihren Arbeitsplatz zurückkehren zu können. |
45 |
56,96% |
| 2. |
Schlecht. Bestehende Probleme auf dem Arbeitsmarkt, aber auch innerfamiliäre Konflikte werden ggf. verstärkt. Besser wäre es, die professionellen Möglichkeiten der Pflege- bzw. Sterbearbeit zu verbessern. |
34 |
43,04% |
 |
Pflegeexperten sind uneins, ob die Verlagerung des Heimgesetzes von der Bundes- auf die Länderebene Qualitätseinbußen zur Folge hat? Wie ist Ihre Meinung - bleibt die Pflegequalität auf der Strecke? |
| 1. |
Ja. Zu befürchten ist, dass aufgrund finanzieller Engpässe in einigen Ländern das erreichte Qualitätsniveau nicht beibehalten wird. |
58 |
81,69% |
| 2. |
Nein. Schließlich gibt es nach wie vor vertragsrechtliche Vorgaben, die im Zuge des Wechsels auf die Länderebene nicht so leicht außer Kraft gesetzt werden können. |
13 |
18,31% |
 |
Qualität gewährleisten, Selbstbestimmung ermöglichen, Kosten minimieren: Inwieweit bieten Heime zukünftig noch das geeignete Konzept, den Bedürfnissen pflegebedürftiger Menschen und den ökonomischen Erfordernissen gerecht zu werden? |
| 1. |
Wir brauchen den Mix von stationären und ambulanten Leistungen, mit genauem Blick für eine moderne Konzeption der Heime. |
51 |
53,13% |
| 2. |
Die professionelle Altenhilfe muss sich noch viel mehr für flächendeckende ambulante Strukturen öffnen. |
45 |
46,88% |
 |
Positive Ansatzpunkte für die Pflege: So beurteilen Experten das Eckpunktepapier zur Gesundheitsreform in einer ersten Stellungnahme.
Wie ist Ihre Meinung? |
| 1. |
Vor allem der Ausbau der integrierten Versorgung und die Einbeziehung nichtärztlicher Heilberufe in integrative Versorgungskonzepte sind zu begrüßen. |
19 |
26,76% |
| 2. |
Tiefer gehende strukturelle Änderungen sind nicht erkennbar. Zweifelhaft auch, wie die angekündigten Verbesserungen finanziert werden sollen. |
52 |
73,24% |
 |
Um die Pflegequalität zu verbessern, fordert der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) mehr Transparenz: Ärzte, Patienten und deren Angehörige sollten Einsicht in die Prüfberichte der Heimaufsichtsbehörden, der Medizinischen Dienste der Krankenkassen und der von den Pflegekassen bestellten Sachverständigen erhalten. Stimmen Sie dem zu? |
| 1. |
Ja. Nur wenn alle Daten offen liegen, ist eine optimale Pflege gewährleistet. |
50 |
60,24% |
| 2. |
Nein. Prüfberichte sollten nur denen zur Kenntnis gelangen, die daraus Handlungen zur Optimierung der Pflegequalität ableiten können. |
33 |
39,76% |
 |
Viele Heime können die Kosten für die praktische Ausbildung nicht mehr tragen. Deshalb haben einige Bundesländer ein Umlageverfahren eingeführt, das alle Einrichtungen an der Pflegeausbildung beteiligt. Ist das Ihrer Meinung nach der richtige Weg? |
| 1. |
Ja: Denn alle Einrichtungen profitieren von den Ausbildungsleistungen. Deswegen sollten sich auch alle Einrichtungen daran beteiligen. |
47 |
61,84% |
| 2. |
Nein: Das ist ungerecht. Denn Einrichtungen, die qua Gesetz nicht ausbilden dürfen, werden dennoch zur Kasse gebeten. |
29 |
38,16% |
 |
Die Einrichtung von Pflegekammern zur Sicherstellung der pflegerischen Versorgung: Dies fordert der Deutsche Pflegerat seit geraumer Zeit. Wie stehen Sie dazu? |
| 1. |
Selbstverwaltete Strukturen auf Landesebene, wie sie Pflegekammern bieten, sind der richtige Weg, um die Versorgungsqualität zu sichern. |
33 |
48,53% |
| 2. |
Dieser Aufgabe kann sich nur der Staat und nicht eine berufsständische Organisation stellen. |
35 |
51,47% |
 |
Die Berichterstattung in den Medien vermittelt häufig den Eindruck, dass Pflegeskandale nicht die Ausnahme, sondern die Regel seien. Wie stehen Sie zu solchen Berichten? |
| 1. |
Hier werden Einzelfälle aufgebauscht, die den Berufsstand Pflege insgesamt in Verruf bringen. |
75 |
60,48% |
| 2. |
Diese Berichte sensibilisieren die Öffentlichkeit und verhindern weitere Pflegeskandale. |
49 |
39.52% |
 |
Nach einer neuen EU-Richtlinie tritt Ende 2007 in Kraft wird weiterhin die deutsche Altenpflegeausbildung von keinem anderen EU-Land akzeptiert.
Ist die Altenpflegeausbildung ein Auslaufmodell? |
| 1. |
Keineswegs: Die einzigartige bundesdeutsche Altenpflegeausbildung sollte angesichts der demographischen Entwicklung auch in den Nachbarländern Nachahmer finden. |
10 |
50,00% |
| 2. |
Unbedingt: Eine generalistische Ausbildung wie in den anderen EU-Ländern ist zeitgemäßer. |
10 |
50,00% |
 |
Fünf Expertenstandards für die Pflege liegen bereits vor. Was meinen Sie, sind weitere Standards für die Pflege notwendig? |
| 1. |
Ja. Die Altenpflege braucht Expertenstandards als klare und zuverlässige Leitlinien für die tägliche Praxis. Deshalb ist die Entwicklung und Umsetzung weiterer Expertenstandards von größter Bedeutung. |
36 |
40,91% |
| 2. |
Nein. Statt die Pflege zu entlasten, lastet man ihr mit jedem neuen Standard neue Checklisten oder Formulare auf. Bevor man weitere Expertenstandards entwickelt, müsste der Zeit- und Kostenaufwand für Implementierung, Evaluierung und Aktualisierung im Verhältnis zum tatsächlichen Nutzen ermittelt werden. |
52 |
59,09% |
 |
Das Persönliche Pflegebudget, das derzeit in einem Modellprojekt erprobt wird, wird hinsichtlich seiner Konsequenzen für die professionelle Pflege kontrovers diskutiert. Wie ist Ihre Meinung? |
| 1. |
Zu befürchten sind Qualitätsabbau und Wettbewerbsnachteile. Niedriglohnanbieter werden die unvermeidbar teureren professionellen Pflegedienste vom ambulanten Pflegemarkt verdrängen. |
34 |
50,75% |
| 2. |
Eine flächendeckende Einführung des Persönlichen Pflegebudgets wäre auch für die professionelle Pflege zukunftsweisend und eröffnete Chancen, neue Leistungen nach SGB XI anzubieten. |
33 |
49,25% |
 |
Der deutsche Pflegerat fordert eine Aufwertung qualifizierter Pflegekräfte gegenüber Hausärzten bei der Versorgung Älterer. Wie finden Sie das? |
| 1. |
Gut: Eine größere Selbstständigkeit und Kompetenz von entsprechend weitergebildeten Pflegefachkräften würde zu einer deutlichen Entlastung der behandelnden Ärzte führen. |
95 |
79,83% |
| 2. |
Schlecht: Eine Sicherstellung der Versorgung kann nur durch den Hausarzt erreicht werden und nicht etwa durch den Parallelaufbau so genannter Pflegepraxen. |
24 |
20,17% |
 |
Die EU-Dienstleistungsrichtlinie gilt nicht für Gesundheits- und Sozialdienstleistungen. Den umstrittenen Begriff des Herkunftslandprinzips - wonach Regeln des Heimatlandes für im EU-Ausland aktive Unternehmen gelten - strich das EU-Parlament. Zu Recht? |
| 1. |
Ja. Die Regelung schützt den heimischen Pflegemarkt vor ausländischer Billigkonkurrenz. |
62 |
86,11% |
| 2. |
Nein. Deutsche Pflegeleistungsanbieter im EU-Ausland haben das Nachsehen. Sie müssen u.a. große bürokratische Hürden überwinden, wollen Sie ins EU-Ausland expandieren. |
10 |
13,89% |
 |
Mit alten und dementen Menschen zu kommunizieren ist manchmal nicht einfach. Pflegekräfte bedienen sich dabei häufig einer Art Babysprache. Wie ist Ihre Meinung dazu? |
| 1. |
Die so genannte Babysprache ist Ausdruck liebevoller Zuwendung. Im Umgang zwischen Pflegenden und Gepflegten kann sie überdies der Enttabuisierung schwieriger intimer Themen dienen. |
225 |
94,94% |
| 2. |
Babysprache ist zwar oft gut gemeint, im Umgang mit Erwachsenen jedoch eher respektlos. Wenn überhaupt, muss die Pflegekraft fähig sein einzuschätzen, in welcher Situation diese Art zu sprechen vielleicht erlaubt ist. |
12 |
5,06% |
 |
Die seit Jahresbeginn geltende MDK-Prüfrichtlinie wird von vielen Pflegeverbänden kritisiert. Halten Sie die Kritik für berechtigt? |
| 1. |
Ja. Folge der neuen Prüfrichtlinie sind etwa steigende Anforderungen an die Struktur- und Prozessqualität, ohne dass die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Dadurch wird sich die Versorgungsqualität tendenziell verschlechtern. |
50 |
69,44% |
| 2. |
Nein. Die bundeseinheitlichen Prüfkriterien schaffen eine höhere Verbindlichkeit bei der Umsetzung, Überschneidungen zu Prüfungen der Heimaufsicht und anderer Institutionen werden vermieden. |
22 |
30,56% |
 |
Die neue Regierungskoalition beabsichtigt, das Heimrecht aus der Verantwortung des Bundes und in die Kompetenz der Länder zu stellen. Wie stehen Sie dazu? |
| 1. |
Die Kompetenz für das Heimrecht sollte beim Bund bleiben, um ein einheitliches Qualitäts- und Schutzniveau zu gewährleisten. |
77 |
84,62% |
| 2. |
Die Übertragung der Zuständigkeit auf die Länder schafft spezifischere Handlungsoptionen und länderübergreifende Vergleichschancen. |
14 |
15,38% |
 |
Die neuen MDK-Prüfrichtlinien sind zum 01.01.2006 in Kraft getreten. Wie bewerten Sie das? |
| 1. |
Gut. Die Richtlinien legen die Grundlagen für den Prüfablauf und die Prüforganisation für den MDK fest. Alle Pflegeeinrichtungen in Deutschland werden dann nach den gleichen Kriterien geprüft. |
21 |
41,18% |
| 2. |
Schlecht. Die neuen Prüfrichtlinien tragen eher zum Bürokratieaufbau, denn zum allseits geforderten Bürokratieabbau bei. |
30 |
58,82% |
 |
Das Heimrecht, das bislang Bundessache ist, wird in die Kompetenz der Bundesländer übergehen. Wie finden Sie das? |
| 1. |
Gut. Die Länder sind "näher dran" an den Heimen. So könnten, je nach Land, neue Richtlinien für eine bessere Betreuungs- und Pflegesituation in den Einrichtungen sorgen. |
8 |
11,43% |
| 2. |
Schlecht. Der von Experten befürchtete Qualitätseinbruch in Heimen, bedingt nach Kassenlage der einzelnen Bundesländer, könnte eintreten und zu ungleichen Lebensverhältnissen führen. |
62 |
88,57% |
 |
Wirtschaftlichkeitsprüfungen nach § 79 SGB XI sind nach Ansicht von Pflegeverbänden überflüssig. Vertreter der Kassen und Politik sprechen sich hingegen für eine Beibehaltung von Wirtschaftlichkeitsprüfungen aus. Was meinen Sie? |
| 1. |
Wirtschaftlichkeitsprüfungen sollten im SGB XI sofort gestrichen werden. Das Instrument der Qualitätsprüfung reicht vollkommen aus. |
50 |
62,50% |
| 2. |
Wirtschaftlichkeitsprüfungen sind eine weitere unentbehrliche Prüfinstanz, um den Schutz der Pflegebedürftigen zu gewährleisten. |
30 |
37,50% |
 |
Ver.di und SoVD sprechen sich für ein Pflegezeitgesetz aus, das privat Pflegenden eine begrenzte berufliche Freistellung mit Rückkehrrecht auf einen gleichwertigen Arbeitsplatz gewährleisten soll. Wie ist Ihre Meinung? |
| 1. |
Ein solches Gesetz wäre begrüßenswert, damit Arbeitnehmer im akuten Pflege- oder Krankheitsfall Angehöriger flexibel reagieren können |
43 |
59,72% |
| 2. |
Ein Rechtsanspruch auf Pflegezeit wäre aus Arbeitgebersicht in der Praxis schwierig zu realisieren |
29 |
40,28% |
 |
Was meinen Sie, sollte die geforderte Fachkraftquote von 50 Prozent beibehalten oder abgeschafft werden? |
| 1. |
Beibehalten. Nur mit einer 50-prozentigen Fachkraftquote sind Qualität und pflegerisches Know-how gewährleistet. |
93 |
76,23% |
| 2. |
Abschaffen. Zum einen ist die 50-Prozent-Quote nur in den wenigsten Einrichtungen bisher umgesetzt. Zum anderen bedeutet eine hohe Fachkraftquote keine Garantie für hohe Arbeitsqualität. |
29 |
23,77% |
 |
Können alternative Wohnformen die stationäre Pflege in naher Zukunft ersetzen? |
| 1. |
Ja, denn die stationäre Pflege ist ein kostspieliges, zu wenig auf die Bedürfnisse des Einzelnen ausgerichtetes, Auslaufmodell. |
33 |
47,83% |
| 2. |
Nein, denn je höher der individuelle Betreuungsbedarf, desto notwendiger ist die stationäre Pflege. |
36 |
52,17% |
 |
Pflegeheimen allzu strenge Auflagen für die Sicherheit ihrer Bewohner zu machen, hat der BGH in einem Urteil kürzlich abgelehnt. Wie ist Ihre Einstellung dazu? |
| 1. |
Gut so. Vorschriften, Prüf- und Überwachungsinstrumente stehen mehr als reichlich zur Verfügung. |
83 |
80,58% |
| 2. |
Schlecht. Pflegemissstände lassen sich durch strengere Sicherheitsauflagen, strengere Sanktionen im Schadensfall und die Zuweisung von Folgekosten an Heimbetreiber, Krankenhäuser und Ärzte deutlich reduzieren. |
20 |
19,42% |
 |
Was halten Sie von der Einführung einer standardisierten Pflegefachsprache wie z.B. ENP, um u.a. die Dokumentation zu vereinfachen? |
| 1. |
Gut. Eine Fachsprache, die gleiche Probleme, Ziele und Handlungsabläufe immer gleich benennt, erleichtert den Schriftverkehr ungemein. Sie macht Pflegeergebnisse nachvollziehbar und überprüfbar. |
41 |
60,29% |
| 2. |
Schlecht. Eine standardisierte Pflegefachsprache muss vom Pflegefachpersonal erst erlernt werden. Sie nutzt nur etwas, wenn alle Pflegefachkräfte die gleiche Sprache sprechen. |
27 |
39,71% |
 |
DEVAP-Vorsitzender Dr. Karl-Heinz Bierlein fordert in einem Interview mit der Zeitschrift ALTENHEIM mehr Flexibilität und Kundenorientierung bei Leistungsangeboten der stationären Pflege. Wie bewerten Sie diese Forderung? |
| 1. |
Gut: Wer mehr als die Standardleistung haben möchte, sollte diese gegen die entsprechende Bezahlung auch bekommen. |
29 |
48,33% |
| 2. |
Schlecht: Das führt zu einer Mehrklassengesellschaft: Nur wer über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, erhält eine bedürfnisorientierte Pflege. Allen anderen bleibt eine mit immer weniger Leistungen verbundene Grundpflege. |
31 |
51,67% |
 |
Ist es für Schulabgänger heute attraktiv, eine Ausbildung im Altenpflegebereich zu beginnen? Was meinen Sie? |
| 1. |
Ja. Denn Altenpflege ist ein Beruf mit Zukunft. |
30 |
47,62% |
| 2. |
Eher nicht. Die Bezahlung und das Image sind mäßig, die Verantwortung ist groß. |
33 |
52,38% |
 |
Viele Einrichtungen lassen die Medikamente für ihre Bewohner von Apotheken stellen. Doch - ist Verblistern wirklich sinnvoll? |
| 1. |
Ja. Die Fachkompetenz der Apotheke verantwortlich einzubeziehen trägt zur Qualitätssicherung der Medikamentenversorgung bei. |
25 |
30,48% |
| 2. |
Nein. Die Pflegefachkraft bleibt juristisch in der Durchführungsverantwortung; eine Zeitersparnis ist nicht wirklich gegeben, der Fachkraftreduzierung wird weiter Vorschub geleistet. |
57 |
69,52% |
 |
Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach will mit dem Projekt "Eine Stunde gegen die Arbeitslosigkeit", bei dem Pflegekräfte eine Stunde/Woche weniger arbeiten und auf den Lohn verzichten, zusätzliche Stellen schaffen. Wie finden Sie diese Initiative? |
| 1. |
Gut. Das schafft Arbeitsplätze und entlastet zusätzlich das Personal. |
26 |
37,14% |
| 2. |
Schlecht. Wieder einmal sollen einseitig die Arbeitnehmer auf Lohn verzichten. |
44 |
62,86% |
 |
Wie bewerten Sie die geplante Bundestagsneuwahl im Herbst 2005 für die Pflegebranche? |
| 1. |
Positiv. Unabhängig vom Wahlausgang sind mehr Stabilität und Handlungsfähigkeit der Regierung zu erwarten. |
19 |
36,54% |
| 2. |
Negativ. Wichtige anstehende Entscheidungen werden so nur herausgezögert. |
33 |
63,46% |
 |
Ein halbes Jahr nach Einführung der Ein-Euro-Jobs sind deren Kritiker weitgehend verstummt. Haben sich diese Jobs also in der Pflege bewährt? |
| 1. |
Ja. Die Ein-Euro-Jobs sind eine hilfreiche Ergänzung im Pflegealltag geworden. |
30 |
38,46% |
| 2. |
Nein. Die befürchtete Dumping-Konkurrenz zu vorhandenen Mini-Jobs in der Pflege besteht weiterhin. |
48 |
61,54% |
 |
Der Deutsche Berufsverband für Altenpflege (DBVA) hat sich gegen Modellversuche einer generalistischen Pflegeausbildung ausgesprochen. Wie sehen Sie das? |
| 1. |
Gut. Die Zukunft der Pflegenden liegt in der Altenbetreuung. Es werden Ausbildungskonzepte, speziell auf diese Klientel zugeschnitten, gebraucht. |
49 |
41,88% |
| 2. |
Schlecht. Krankenpflege- und Altenpflegeausbildung unterscheiden sich im Grundsatz kaum. Zwei Ausbildungszweige schränken die Berufsausübung unnötig ein. |
70 |
58,82% |
 |
Kann der Runde Tisch Pflege zum Bürokratieabbau in der ambulanten und stationären Altenhilfe beitragen? |
| 1. |
Ja. Die Arbeitsgruppe Entbürokratisierung kündigte an, bis Herbst eine Fülle praxisnaher, rasch realisierbarer Vorschläge zu präsentieren. |
30 |
41,10% |
| 2. |
Nein, wohl eher nicht. Die bisherigen Impulse sind enttäuschend. Es herrscht offenbar zu wenig Einigkeit in der Arbeitsgruppe. |
43 |
58,90% |
 |
Rund 40.700 Besucher und 697 Aussteller: So lautet die positive Bilanz der "Altenpflege+ProPflege 2005". Wie war Ihr persönlicher Eindruck beim Besuch der Fachmesse? |
| 1. |
Auf der Altenpflege+ProPflege trifft sich die gesamte Pflegebranche. Der Austausch war wie immer lohnend. |
37 |
75,51% |
| 2. |
Meine Erwartungen wurden nur zum Teil erfüllt. |
12 |
2,49% |
 |
Soll die Zuständigkeit für das Heimgesetz auch zukünftig beim Bund bleiben oder an die Länder übertragen werden? |
| 1. |
Beim Bund, denn dort liegt die gesamtstaatliche Verantwortung für alle ältere Menschen. |
52 |
66,67% |
| 2. |
Bei den Ländern, denn die einzelnen Ländervertretungen sind näher an den Belangen der Menschen. |
26 |
33,33% |
 |
Professionelle Wissensvermittlung über elektronische Medien und das Internet gewinnen auch im Bereich Pflege zunehmend an Bedeutung. Würden Sie an einer CD- oder internetgestützten Fortbildung teilnehmen? |
| 1. |
Ja, das könnte mich interessieren. |
75 |
84,27% |
| 2. |
Nein, das ist gar nichts für mich. |
14 |
|